Einsatzübung - Alarm im AWO-Altenheim

Einsatzübung der Atemschutzwehren Eichendorf, Adldorf und Hartkirchen

„Automatischer Alarm der Brandmeldeanlage im AWO-Altenheim in Eichendorf“ - so lautete die Alarmierung zur Einsatzübung am vergangenen Mittwoch, zu der die drei Atemschutzwehren Eichendorf, Adldorf und Hartkirchen gerufen wurden.

Kreisbrandmeister Max Schraufnagl hatte die Einsatzübung geplant und vorbereitet und am Übungsobjekt ein Zimmer verraucht und einen Handdruckmelder ausgelöst, der dann über die automatische Brandmeldeanlage den Alarm auslöste. Die drei Atemschutzwehren hatten dann in der Übung separat jeder den gleichen Einsatz abzuarbeiten. Jeweils zwei Gruppenführer arbeiteten je Wehr zusammen, um anhand der sogenannten „Laufkarten“ der Brandmeldeanlage, in der die Lage der Brandmelder eingezeichnet sind, die Brandherde zu lokalisieren und anschließend das Feuer zu löschen. Besonderes Augenmerk legten die beiden Schiedsrichter Kreisbrandinspektor Dionys Härtl und Kreisbrandmeister Max Schraufnagl während der Übung auf das Vorgehen der Gruppenführer und deren Einsatz-Befehle.

Lob für gezieltes Vorgehen

Nachdem die Einsatzlagen dreimal abgearbeitet worden waren, versammelten sich die Übungsteilnehmer um das Schiedsrichterteam zu einer ausführlichen Übungsbesprechung .Dabei lobte Kreisbrandmeister Schraufnagl das gezielte und korrekte Vorgehen der Wehrmänner am Einsatzort und die sichere und gekonnte Ausübung aller Handgriffe.

Anerkennung für Einsatz

Viele Worte des Lobes hatte auch Bürgermeister Max Schadenfroh für alle Übungsteilnehmer, der das Geschehen mitverfolgt hatte. Die Atemschutzwehren der Gemeinde haben in dieser Übung wieder einmal sehr deutlich demonstriert, dass die Freiwilligen Feuerwehren auf jeden Ernstfall bestens vorbereitet sind und den Menschen in Not sofort und qualifiziert Hilfe leisten können, zollte Schadenfroh den Wehren seinen Respekt und seine Anerkennung. Das Gemeindeoberhaupt bedankte sich für die selbstlose und unermüdliche Einsatzbereitschaft aller Wehrmänner um Gottes Lohn und ihre Bereitschaft, ihre Freizeit für Aus-, Fort- und Weiterbildungen sowie Übungen zu opfern. Gerade in einer Einrichtung wie dem AWO-Altenheim sei es besonders wichtig und wertvoll, wenn die Feuerwehren für den Ernstfall bestens gewappnet sind, da viele der Menschen im Altenheim im Falle eines Brandes nicht einfach fliehen könnten, sondern auf Hilfe angewiesen wären, schloss Bürgermeister Max Schadenfroh mit einem Dank für das engagierte Engagement.

Text und Foto: Susi Zinner