Großübung in Hartkirchen

Zu einer Großeinsatzübung wurden am Donnerstag sieben Feuerwehren der Großgemeinde Eichendorf nach Hartkirchen gerufen, wo der Brand des alten Pfarrhauses mit 12 eingeschlossenen Personen angenommen wurde.

Innerhalb weniger Minuten nach der Alarmierung war die Ortswehr Hartkirchen am Einsatzort. Der Hartkirchner Kommandant Christian Schmerbeck verschaffte sich nach dem Eintreffen am Übungsobjekt einen Überblick über das Ausmaß des Einsatzes. Als zuständiger Kommandant übernahm Christian Schmerbeck die Einsatzleitung.
Besonders wichtig für den Einsatzleiter war es, dass sofort mit der Personenrettung begonnen wurde. Parallel wurde auch sofort mit Aufbau der 1.Wasserversorgung angefangen, um dann die Atemschutzträger mit Wasser am Rohr in das Gebäude schicken zu können.

Nachdem wenige Minuten nach der Alarmierung auch die Wehren Eichendorf, Adldorf, Reichstorf, Dornach, Perbing und Kröhstorf am Einsatzort eintrafen, wurde im Innenangriff die Personenrettung und Brandbekämpfung durch Atemschutzträger eingeleitet. Die Erstversorgung der befreiten Personen übernahm dann der First Responder.
Mit einem massiven Einsatz der Feuerwehrsteckleitern konnte viele Personen über die Fenster "gerettet" werden.
Die 2. Wasserversorgung wurde von der Feuerwehr Reichstorf aufgebaut und sicher gestellt. Besonders "kniffelig" war die Rettung einer Person im Dachboden über die Drehleiter der Feuerwehr Adldorf.

Das gesamte Übungsgeschehen beobachtete das Schiedsrichterteam mit Kreisbrandinspektor Dionys Härtl, Kreisbrandmeister Max Schraufnagl und Kommandant Christian Greiner.

Nachdem alle Personen gerettet und versorgt waren und der Brand gelöscht war, versammelten sich alle 90 Übungsteilnehmer um das Schiedsrichterteam zu einer ausführlichen Übungsbesprechung. Dabei lobte Kreisbrandmeister Schraufnagl das gezielte und korrekte Vorgehen der Wehrmänner beim Einsatz und die sichere und gekonnte Ausübung aller Handgriffe.
Das Übungsobjekt sei für die Feuerwehr natürlich ein "Schlaraffenland" um eine möglichst realistisch Übung abhalten zu können. Er dankte der Gemeinde Eichendorf für dessen Überlassung.

Kreisbrandinspektor Dionys Härtl ging dann nochmal gezielt auf die Rettung der Personen über die Steckleitern ein. Diesen Ausrüstungsgegenstand hat jede Feuerwehr dabei, und kann somit einen zweiten Rettungsweg bis ins 1.Obergeschoss gewährleisten.

Als herausragend wurde auch das perfekte Zusammenspiel der sieben beteiligten Wehren gelobt, deren Arbeit reibungslos ineinander griff. Auch für ihre Bereitschaft, ihre Freizeit für Aus-, Fort-, und Weiterbildungen sowie Übungen zu opfern, gab es großen Dank von Seiten der Schiedsrichter sowie auch von Gemeindeoberhaupt Bürgermeister Max Schadenfroh, der ebenfalls der Übung beiwohnte.

Auch Einsatzleiter Christian Schmerbeck bedankte sich bei allen Wehrmännern für das hervorragende Zusammenspiel und richtete auch Worte des Dankes an alle Feuerwehrmänner und -frauen der Wehren, und der Feuerwehr Wisselsdorf die viele "Verletzte" stellte.

Zur einer Brotzeit lud dann die Marktgemeinde Eichendorf ein, zu einem Umtrunk lud die Feuerwehr Hartkirchen ein.

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