FFW Hartkirchen gedenkt den Kriegsopfern.


3. Bürgermeister Werner Straubinger legte im Namen der Bürgerschaft der Marktgemeinde mit dem Vorsitzenden der FFW Hartkirchen, Markus Maidl, einen Kranz am Mahnmal nieder.

Hartkirchen. Am Samstag, am Vorabend zum Volkstrauertag, gedachte die Pfarrei Hartkirchen den in beiden Weltkriegen gefallenen und vermissten Kameraden. Einen würdigen Rahmen gaben die Vereinsabordnungen der Freiwilligen Feuerwehr Hartkirchen und der Prinzenschützen Pitzling mit ihren Fahnen. Der Gottesdienst wurde vom Kirchenchor unter der Leitung von Christiane Aigner mit der „Schubert-Messe“ musikalisch umrahmt. Pater Robert zelebrierte den Gedenkgottesdienst.

Im Anschluss daran begann der Gedenkakt zum Volkstrauertag, der vom Kirchenchor auf eindrucksvolle Weise mit dem Lied „Teure Heimat“ aus „Nabucco“ von Giuseppe Verdi begonnen wurde. Der Geistliche betete zusammen mit den Gottesdienstbesuchern gemeinsam für die Toten der beiden Weltkriege, für die Menschen, die durch Vertreibung und Flucht starben, die ihr Leben hingaben, als Soldaten, als Frauen und Männer bei der Polizei, der Feuerwehr für unsere Freiheit, für Frieden in der Welt, für ein faires Miteinander in unserer Gesellschaft. Kreisbrandmeister Max Schraufnagl verlas die Namen der aus der Pfarrei Hartkirchen gefallenen und vermissten Kameraden der beiden Weltkriege vor.
Nach einem gemeinsamen Gebet sprach 3. Bürgermeister Werner Straubinger am Ehrenmal zu den Anwesenden. Straubinger betonte bei seiner Rede, dass wir niemals damit aufhören dürften, uns die Sinnlosigkeit von Krieg und Gewalt vor Augen zu führen. Aus diesem Grund habe der Volkstrauertrag nach wie vor seine uneingeschränkte Berechtigung. „Wir haben weltweit derzeit mehr als 40 kriegerische und bewaffnete Konflikte. Millionen Menschen sind derzeit auf der Flucht vor kriegerischen Auseinandersetzungen, Verfolgungen oder Menschenrechtsverletzungen. Viele Kinder unter 18 Jahren sind direkt an gewalttätigen Konflikten beteiligt. Terroranschläge auf der ganzen Welt stellen ständig ein nicht überschaubares Bedrohungs und Gewaltpotenzial dar. Terrornetzwerke nehmen bereits großen Einfluss auf das politische Handeln vieler Staaten.
Am Ende seiner Ansprache legte 3. Bürgermeister Straubinger im Namen der Marktgemeinde Eichendorf zusammen mit FFW Vorsitzenden Markus Maidl zum ehrenden Gedenken einen Kranz am Mahnmal nieder. Zu Böllerschüssen und dem Lied vom guten Kameraden senkten sich die Fahnen.

(Text: Jahrstorfer)