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Neun Feu­er­weh­ren pro­ben Ernst­fall

Eingeklemmte und vermisste Personen, Brand und Rauch simuliert

Prunn. Am vergangenen Freitag wurden insgesamt neun Freiwillige Feuerwehren der Großgemeinde Eichendorf auf das Firmengelände der Westenthanner GmbH nach Prunn gerufen. Hier wurde das Bekämpfen des angenommenen Brandes in einer Kieswaschanlage mit mehreren vermissten Personen und starker Rauchentwicklung im Gebäude geprobt. Die Übung mit insgesamt 83 Teilnehmern aus den Freiwilligen Feuerwehren Eichendorf, Adldorf, Exing, Lappersdorf, Aufhausen, Rengersdorf, Hartkirchen, Prunn und Indersbach wurde im Vorfeld vom Kreisbrandmeister Max Schraufnagl und dem Kommandanten Christian Greiner aus Prunn ausgearbeitet. Die Einsatzleitung bei dieser Großübung übernahm Kommandant Christian Greiner, der diesbezüglich von Kreisbrandmeister Max Schraufnagl unterstützt wurde.

Als Übungsbeobachter waren Kreisbrandinspektor Dionys Härtl, Bürgermeister Max Schadenfroh, stellvertretende Bürgermeisterin Dr. Petra Loibl und der ehemalige Kreisbrandrat Ludwig Thalhammer vor Ort. Außerdem konnte sich Monika Maier als Bürgermeisterin der Gemeinde Bodenkirchen und Direktkandidatin für die Bezirkstags Wahl einen Überblick über die Übung verschaffen. Insgesamt wurden drei Förderleitungen von der nahegelegenen betrieblichen Löschwasserstelle gebaut.
Drehleiter und Atemschutz im Einsatz

Die Feuerwehren starteten bei dieser Übung unter Einsatz von schwerem Atemschutz einen Innenangriff und versuchten, die verletzten Personen so schnell wie möglich zu retten. Außerdem wurde in der Großübung die Rettung einer Person mit einer Feuerwehrsteckleiter und die Brandbekämpfung im Außenbereich mit einer Drehleiter eingebaut. Im rückwärtigen Bereich des Gebäudes wurde mit zwei C-Schläuchen und einem B-Schlauch geprobt. Als Aufgabe galt es auch eine unter einem Stapler eingeklemmte Person zu retten. Für diese simulierte Bergung musste der Stapler erst mit technischem Gerät gehoben werden. Auch mit den Digitalfunkgeräten wurde geprobt und versucht, die wasserfördernden Feuerwehren auf eine andere Gruppe umzuschalten. Die Erstversorgung der geretteten Personen übernahmen die „Helfer vor Ort“. Nachdem bei dieser Übung alle Personen gerettet und der Brand gelöscht werden konnte, versammelten sich die Teilnehmer um das Schiedsrichterteam zu einer ausführlichen Übungsbesprechung. Christian Greiner begrüßte alle Übungsbeobachter und alle Teilnehmer dieser Feuerwehrgroßübung. Außerdem bedankte er sich recht herzlich bei der Firma Westenthanner, die das Firmengelände als Übungsobjekt zur Verfügung gestellt hatte. Kreisbrandmeister Max Schraufnagl ging bei seiner Rede auf einige Schwerpunkte dieser Übung ein. Wie wichtig es sein kann, dass man bereits auf einem Firmengelände geübt hat zeigte sich, als es in der Vergangenheit zu einem tatsächlichen Fahrzeugbrand auf dem Firmengelände kam. Der Kreisbrandinspektor Dionys Härtl lobte den korrekten Einsatz der Teilnehmer bei der Übung und ging unter anderem auf die Vorteile des schwimmenden Saugkorbes ein. Darüber hinaus fand er rückschauend anerkennende Worte für die Firma Westenthanner, als die Feuerwehr als Schutz vor Hochwasser beim Befüllen der Sandsäcke das Firmengelände nutzen konnte. „Auf euch kann man sich verlassen und darauf sind wir sehr stolz“, lobte Max Schadenfroh im Namen der Gemeinde Eichendorf die Einsatzbereitschaft der Feuerwehren. Stellvertretend im Namen der Firma bedankte sich Franz Westenthanner bei der Feuerwehr für den damaligen Brandeinsatz auf dem Firmengelände und bot dieses für weitere Übungen der Feuerwehr an.

Text und Foto: (caw)

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