FREIWILLIGE FEUERWEHR HARTKIRCHEN

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Jahreshauptversammlung 2020

Allein die Tatsache, dass zur Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Hartkirchen Landrat Heinrich Trapp, 2. Bürgermeisterin und Landtagsabgeordnete Dr. Petra Loibl, Kreisbrandinspektor Dionys Härtl und Kreisbrandmeister Max Schraufnagl kamen zeigt von dem großen Stellenwert, den die Feuerwehr in der Marktgemeinde Eichendorf hat. Zur Jahreshauptversammlung konnte Vorsitzender Markus Maidl auch Fahnenmutter Beate Kirschner Schraufnagl, die Ehrenvorsitzenden Josef Knöckl und Anton Sicheneder, 2. Vorsitzenden der Gemeindeentwicklung Eichendorf Josef Maidl, Alt-Kommandanten Franz Schmerbeck und Christian Schraufnagl sowie die Vorstandschaft und natürlich allen anwesenden Feuerwehrfrauen und –Männer willkommen heißen.

Zum Gedenken an die verstorbenen Mitglieder erhoben sich zu Beginn der Versammlung alle Anwesenden von ihren Plätzen. Anschließend erinnerte der Vorsitzende in seinem Tätigkeitsbericht an die zahlreichen gesellschaftlichen Termine der Wehr im vergangenen Jahr und berichtete von Vorstandssitzungen, Geburtstagsgratulationen, Maibaum aufstellen, Maibaumverlosung, Parkfestauszug, Besuch der Feste der umliegenden Vereine, Florianitag Verbandsversammlung, Totenehrung in der Pfarrkirche und  Kameradschaftsabend und die Teilnahme an kirchlichen Feiertagen und das Licht von Bethlehem waren Programmpunkte im abgelaufenen Jahr. Eine Abordnung beteiligte sich am Gründungsfest und Fahnenweihen bei der FFW Pilsting. Das zweitägige Grillfest der Wehr bei Familie Salzberger in Wochenweis konnte wieder als voller Erfolg verbucht werden. Vorsitzender Maidl dankte den beiden Kommandanten für ihre Leistung, der Fahnenmutter Beate Kirschner-Schraufnagl für ihr Engagement. Ein Dank richtete der Vorsitzende auch an Kreisbrandmeister Max Schraufnagl für seine Unterstützung, ebenso galt ein Dank dem Herbergswirt Alfons Flieger und Andrea Albert, die für den Putzdienst im Feuerwehrhaus zuständig ist. Allen Feuerwehrdamen sagte Maidl ein herzliches Vergelts Gott für die großartige Unterstützung beim Grillfest. Vorsitzender Maidl bedankte sich bei allen Mitgliedern, der Vorstandschaft und allen Helfern für die gute Zusammenarbeit und die Unterstützung.  Insgesamt 117 Mitglieder zählt die Wehr Hartkirchen zurzeit, davon 103 männliche und 14 weibliche Mitglieder sowie sechs Ehrenmitglieder.

Nach dem ausführlichen Tätigkeitsbericht des Vorsitzenden gab anschließend Kommandant Christian Schmerbeck in seinem Bericht Rechenschaft über den aktiven Dienst ab. Die Wehr war im vergangenen Jahr zu 17 Einsätzen gerufen worden, die sich in acht Brandeinsätze und sieben technische Hilfeleistungen aufteilten, sowie zwei Fehlalarmierungen. Bei diesen 17 Einsätzen leisteten die Wehrmänner etwa 121 Einsatzstunden. Insgesamt 258 Stunden wurden bei Übungen und Schulungen sowie 147 Stunden für Reinigungs- und Wartungsarbeiten aufgebracht. Im abgelaufenen Jahr wurden zudem zahlreiche Übungen, wie Nass- und Trockenübungen und Jugendübungen sowie viele Übungsstunden mit dem Einsatzfahrzeug LF10, das die Wehr von der Stützpunktwehr Adldorf übernommen hat, durchgeführt und die Wehr nahm an den Großübungen der Gemeinde teil. Weiter erinnerte Kommandant Schmerbeck an die Kommandantenversammlungen, Jugendübungen, UVV Schulung, Kinderleistungsabzeichen und vieles mehr. Zudem standen verschiedene Versammlungen, Schulungen und Fortbildungen auf Gemeinde- und Landkreisebene auf dem Programm. Ein Dank des Kommandanten galt der Gemeinde Eichendorf mit Bürgermeister Max Schadenfroh, dem Gemeinderatsgremium und der Sachbearbeiterin Kathrin Nachreiner und den Feuerwehrführungsdienstgraden für das stets offene Ohr und das freundschaftliche Miteinander.

Es folgte der Bericht über den Atemschutz, den 2. Kommandant Markus Fraundorfer in Vertretung für Atemschutzbeauftragter Stefan Schmerbeck vortrug. Im genannten Berichtszeitraum wurden etwa 150 Einsatz- und Übungsstunden im Bereich Atemschutz geleistet. Es wurden zirka 100 Stunden für den Besuch der ASÜA Dingolfing und der BSA Osterhofen geleistet.  Für die Pflege- und Wartungsstunden wurden etwa 130 Stunden aufgewendet. Monatliche Prüfung der Geräte am Standort und nach jeder Benutzung wurden diese durch die Atemschutzwerkstatt in Landau geprüft. Für den Atemschutz in der FFW Hartkirchen wurden 2019 an die 700 Kilometer zurückgelegt. Insgesamt wurden für den Bereich Atemschutz zirka 380 Stunden geleistet, informierte Fraundorfer die Anwesenden. Im genannten Berichtszeitraum wurden wieder Übungen am Standort, im Abbruchhaus „alter Pfarrhof“ sowie auch Übungen mit anderen Wehren abgehalten. Die Kriechstrecke in Dingolfing wurden viermal besucht und die gasbefeuerte BSA in Osterhofen einmal.

Als nächsten Tagesordnungspunkt informierte Schatzmeister Stefan Hötzinger die Mitglieder über die Finanzen der Wehr. Die Kasse war von Manfred Altschäffl und Christian Schraufnagl geprüft und für in Ordnung befunden worden. Daraufhin wurde dem gesamten Vorstand die Entlastung erteilt.

In ihren Grußworten dankte Landrat Heinrich Trapp, 2. Bürgermeisterin und Landtagsabgeordnete Dr. Petra Loibl, Kreisbrandinspektor Dionys Härtl und Kreisbrandmeister Max Schraufnagl der FFW Hartkirchen für ihren ehrenamtlichen Dienst zum Wohle und zur Sicherheit ihrer Mitmenschen, 365 Tage im Jahr. Besonderes Lob erntete die Hartkirchner Feuerwehr für ihre hervorragende Nachwuchsarbeit und die starke Atemschutzgruppe. Dr. Loibl dankte der Feuerwehrfamilie für ihre hervorragende Leistung sei es im Feuerwehrwesen aber auch im gesellschaftlichen Bereich. Sie versicherte den Wehrmännern/frauen, die Marktgemeinde steht uneingeschränkt hinter ihren 14 Feuerwehren und das nicht nur, weil es ein Pflichtaufgabe ist, sondern auch weil man weiß, wie wichtig es ist, in den Dörfern Feuerwehren zu haben. Auch im gesellschaftlichen Leben im Dorf ist die Feuerwehr wichtig und eine feste Größe, auch hierfür sprachen die Ehrengäste der großen Feuerwehrfamilie ein herzliches Dankeschön aus.  Die Redner bezeichneten die Hartkirchener Wehr als vorbildlich und würdigten das große Arbeitspensum und das Opfern der Freizeit bei Einsätzen und unzähligen Übungen, Aus- und Fortbildungen. Dass die Chemie bei der Freiwilligen Feuerwehr Hartkirchen stimmt, kann man bei der Versammlung spüren, sagte KBM Max Schraufnagl. Er betonte, er hatte das Glück und er ist auch sehr stolz darauf, dass er 1986 in die Feuerwehr Hartkirchen eintreten durfte. Landrat Heinrich Trapp sprach von einem hochprofessionellen Ehrenamte, das die Feuerwehren ausüben, in anderen europäischen Ländern gibt es keine ehrenamtliche Feuerwehr. Für die Zukunft wünschte der Landkreischef der Feuerwehr Hartkirchen weiterhin alles Gute und betonte: Ihr seid Leute, die zu allem gebraucht werden können.

Die Vorstandschaft gratulierte auch Bettina Stangl und Markus Fraundorfer zum bestanden Maschinisten Lehrgang und Mirco Baumgart zum bestandenen Atemschutzgeräteträgerlehrgang.

Beim Tagesordnungspunkt Wünsche und Anträge informierte 2. Vorstand der Gemeindeentwicklung Eichendorf Josef Maidl, darüber, dass es aktuell eine Ideengruppe für die Dorferneuerung Hartkirchen gibt, und man sich freuen würde, wenn noch einige Hartkirchner daran teilnehmen könnte.

(Bericht und Fotos Chrstine Jahrstorfer)

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