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Ehrenmitglied Alfons Flieger verstorben

Eine große Trauergemeinde versammelte sich am Samstag in der Pfarrkirche in Hartkirchen, um Abschied zu nehmen von Alfons Flieger, der am 9. Juni gestorben war.
Das Requiem zelebrierte Kaplan Manuel Schlögl, für den feierlichen musikalischen Rahmen sorgte der Hartkirchener Kirchenchor unter der Leitung von Peter Hilger. In seiner Ansprache schilderte Kaplan Schlögl den Lebenslauf des Verstorbenen. Sein Zuhause hatte Alfons Flieger in Hartkirchen, neben der Gaststube, und man brauchte nur zur Tür hinein gehen, um ihn zu treffen, so der Geistliche. „Vielleicht hing er deswegen so am Zuhause, weil er sieben Jahre gewaltsam davon fern gehalten wurde."
Geboren am 20. September 1923 und mit drei Geschwistern aufgewachsen, fiel seine Jugendzeit ins Dritte Reich. An der Front geriet er in russische Gefangenschaft, aus der 1949 heimkehrte. In der kleinen Familie, die er 1958 gründete, in der Erziehung der beiden Kinder und in der Teilnahme am Dorfleben im eigenen Gasthaus fand Alfons Flieger seine Erfüllung. Nachdem er die kleine Landwirtschaft aufgegeben hatte, arbeitete er bis zum Ruhestand in der Brauerei Graf Arco in Adldorf. Die Feuerwehr in Hartkirchen zählte ihn zu ihren Ehrenmitgliedern. In der Freizeit interessierte er sich für den Fußball, aber auch das lieber von zu Hause aus. In großem Frieden und mit wenig Worten nahm er die Belastungen des Alters an. Nach fünfwöchiger Pflege im Krankenhaus Landau ist er dort gestorben.
Nach dem Trauergottesdienst gaben die vielen Trauergäste sowie die Fahnenabordnung der FFW Hartkirchen auf dem Friedhof das letzte Geleit. Nach der Einsegnung durch Kaplan Manuel Schlögl legte der Vorsitzende der FFW Hartkirchen, Josef Knöckl, einen Kranz am offenen Grab nieder.

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