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FREIWILLIGE FEUERWEHR HARTKIRCHEN

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FFW-Nachwuchs war 24 Stunden im Einsatz

FFW-Nachwuchs war 24 Stunden im Einsatz

„Hier Florian Hartkirchen, Funkstille für Alarmierung: …“

das waren die Worte, die vom 13.08.2008 bis zum 14.08.2008 der Jugendgruppe der Freiwilligen Feuerwehr Hartkirchen das Blut in den Adern gefrieren lies.

Die Jugendgruppe der Freiwilligen Feuerwehr Hartkirchen, veranstaltete in diesem Jahr zum ersten Mal einen „Tag der Berufsfeuerwehr“. Dienstbeginn war am 13.08. um 9.00 Uhr. Nach einer kurzen Einweisung ging es daran, die Fahrzeuge auf ihre Einsatzfähigkeit zu überprüfen und die Persönliche Schutzausrüstung bereit zu legen. Kaum war es geschafft, ertönte auch schon zum ersten Mal der Alarm: Ein Kleinbrand in Eichet wurde gemeldet.

Man versuchte zunächst, das Feuer mit Kleinlöschgeräten unter Kontrolle zu bringen. Es stellte sich aber schnell heraus, dass diese nicht ausreichen. Also wurde schnell eine Leitung vom nahe gelegenen Überflurhydranten her aufgebaut und das Feuer mit einem C-Rohr abgelöscht. Wieder am Gerätehaus angekommen hieß es dann erst einmal aufräumen und die Fahrzeuge wieder Einsatzbereit zu machen.

Als diese Arbeiten abgeschlossen waren widmete man sich den Vorbereitungen für das Mittagessen. Auf dem Speiseplan stand Chili Con Carne. Kaum waren die Teller in der Spülmaschine, ertönte erneut der Gong: Personenrettung nach Waldarbeiterunfall im Wald bei Steinberg. Binnen weniger Sekunden waren der Einsatzleitwagen und das Mannschafttransportfahrzeug auf dem Weg zur Unfallstelle und 2 Minuten später trafen die ersten Kräfte dort ein.

Es stellte sich schnell heraus, dass die eingesetzten Kräfte für die Rettung des Waldarbeiters nicht ausreichen und das Tragkraftspritzenfahrzeug wurde Nachalarmiert. Mit der eingetroffenen Verstärkung war es ein leichtes, den Waldarbeiter sicher zu Retten. Im Anschluss stand Unterrichts- und Fortbildungsdienst auf dem Dienstplan. Man beschäftigte sich mit den Themen Retten und Verhalten bei Notfällen, wobei um 15.15 Uhr erneut ein Notruf bei der Leitstelle einging: Verkehrsunfall mit Verletzten Personen in Hütt, auf der Verbindungsstraße zur DGF 31.

Den Einsatzkräften bot sich folgende Lage: Ein Fahrzeug schleuderte durch überhöhte Geschwindigkeit in ein Maisfeld und kam dort zum stehen. 2 Personen waren schwer Verletzt und eine weitere stand unter Schock. Die Einsatzkräfte begannen sofort damit die Unfallstelle abzusichern, leiteten die Sofortmaßnahmen ein und befreiten die beiden Verletzten aus dem Fahrzeug. Der Schockpatient wurde ständig betreut.

Nach diesem „schrecklichen“ Ereignis versuchte man das Erlebte durch ein kleines Spiel zu verarbeiten. Dabei mussten unter anderem zwei B-Schläuche zusammen gekuppelt, ein Mastwurf am Strahlrohr angelegt und vor allem Schnelligkeit gezeigt werden, doch kaum war das Spiel aufgebaut wurde die Feuerwehr Hartkirchen schon wieder zu einem Einsatz gerufen. Diesmal lautete das Alarmstichwort: Brand eines landwirtschaftlichen Fahrzeug zwischen Einstorf und Wochenweis.

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand das „Fahrzeug“ bereits im Vollbrand. Ein eingesetzter Feuerlöscher zeigte nur einen Teilerfolg, also kam auch hier wieder ein C-Rohr zum Einsatz, mit dem dann der Rest abgelöscht werden konnte.

Wieder am Standort angekommen galt es erneut wieder die Fahrzeuge klar zu machen. Als diese Arbeiten abgeschlossen waren standen die Vorbereitungen des Abendessens an. Als dann alle satt waren und alles aufgeräumt war begann der Bereitschaftsdienst.

Die Wachmannschaft vertrieb sich die Zeit mit Filmen, Karten spielen usw. Auch der 1. Kommandant Franz Schmerbeck und Kreisbrandmeister Max Schraufnagl kamen vorbei, um nach dem Rechten zu sehen. Sie waren sichtlich beeindruckt von den bisherigen Leistungen der Jugendgruppe und lobten die Bereitschaft, einen ganzen Tag, rund um die Uhr, im Feuerwehrdienst zu sein.

Um 20.00 Uhr lief der nächste Einsatz in der Leitstelle auf: Verschmutze Fahrbahn nach Verkehrsunfall in Pitzling. Im Siedlungsgebiet in Pitzling, war nach einem leichten Verkehrsunfall, Öl und Glassplitter auf der Fahrbahn, die es zu beseitigen galt. Als erstes musste die Einsatzstelle abgesichert und aufgrund der hereinbrechenden Dunkelheit ausgeleuchtet werden. Danach wurde eifrig Ölbindemittel aufgetragen und die Einsatzkräfte begannen dann die Fahrbahn zu kehren. Nach diesem, eher leichten Einsatz, konnten sich die Teilnehmer wieder entspannt ihrem Film widmen.

Gegen 0.00 Uhr übermannte die Müden Krieger dann der Schlaf. Doch die Nachtruhe hielt nicht lange an. Um 2.00 Uhr wurden die Jugendlichen unsanft aus ihren Träumen gerissen: Öl auf Gewässer in einem Entwässerungsgraben in Hartkirchen. Mit sehr kleinen Augen und etwas mürrischen Blicken machten sie sich auf den Weg. Auch hier musste zunächst die Verkehrssicherheit hergestellt und die Einsatzstelle ausgeleuchtet werden. Mit Ölbindetüchern wurde die Ausbreitung des Öles verhindert und dann mit Ölbindemittel aufgenommen. Nachdem alles aufgeräumt und verstaut war, ging es wieder zurück in die Wache, wo die meisten sofort wieder in ihre Betten zurückkehrten.

 

Jugendleistungsabzeichen 2007 hervorragend bestanden.

Jugendleistungsabzeichen 2007 hervorragend bestanden.

Oberste Reihe von links: Stefan Eibl, Thomas Stangl, Thomas Ebner, Schiedsrichter 2 Thomas Endres

Mittlere Reihe von links: Johannes Sepp, Franziska Knöckl, Tanja Ringlstetter, Verena Sicheneder, Jugendwart Christian Schmerbeck

Untere Reihe von Links: Schiedsrichter 1 Christian Schmidt, Sybille Pleintinger, Katharina Schindlmeier, Miriam Schmerbeck, Julia Fink, Eva-Maria Schindlmeier, 1.Kdt. Franz Schmerbeck

Eichendorf. Im Rahmen des Kreisfeuerwehrjugendtags in Eichendorf absolvierten 12 Feuerwehranwärter der Freiwilligen Feuerwehr Hartkirchen die Jugendleistungsprüfung. Mit Bravour bestanden die 12 Jugendlichen die Prüfungen und bekamen dann die verdiente Jugendleistungsspange.

Vorausgegangen waren natürlich viele Übungsstunden. Ein Dank gilt den Ausbildern Christian und Franz Schmerbeck die wieder eine hervorragende Arbeit geleistet haben.

Foto: Christian Schmerbeck

Kinderleistungsabzeichen 2007 mit Lerneffekt

Kinderleistungsabzeichen 2007 mit Lerneffekt

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Hartkirchen. Am Wochenende veranstaltete die Freiwillige Feuerwehr im Hof des Gasthauses Flieger ihr Grillfest. Verbunden damit war eine Leistungsprüfung für Kinder am Sonntagnachmittag.

Kommandant Franz Schmerbeck konnte dazu auch 1. Bürgermeister Max Schadenfroh, 2. Bürgermeister Rudolf Kastenberger, Landratskandidaten Dr. Helmut Steininger Vorstand Josef Knöckl, 2. Kommandant Christian Schraufnagl und die Eltern der Kinder begrüßen. Die Kinder wurden zunächst in die Aufgabenbereiche einer Feuerwehr eingewiesen. Dann wurden sie fachgerecht eingekleidet mit Schutzanzügen und Helm.
Den Kleinen machte es sehr großen Spaß. Sie durften Zielspritzen und Kübelspritzen bedienen. Auch das Feuerwehrauto wurde genauestens betrachtet. Nach Abnahme des Leistungsabzeichens bedankte sich Kommandant Franz Schmerbeck bei den 17 Kindern für ihre Teilnahme. Auch 1. Bürgermeister Max Schadenfroh richtete an die Kinder ein paar Worte. Er meinte, dass es den Kindern Spaß gemacht habe, an der Kinderleistungsprüfung teil zu nehmen, gleichzeitig aber bereits ein gewisser Lerneffekt für den späteren Feuerwehrdienst auch enthalten ist. Der FFW Hartkirchen galt für die Ausrichtung ebenfalls ein Dank.


An folgende Kinder wurden Urkunden und kleine Geschenke überreicht: Kantenberger Lucas, Aigner Marina, Ebner Gerhard, Ebner Thomas, Schmerbeck Michael, Albert Benedikt, Kastenberger Rudolf, Dorfmeister Mario, Loher Florian, Bayra Jeremy, Seidemann Thomas, Seidemann Jahn, Bauer Robert, Bentlohner Anne-Lena, Schraufnagl Georg, Kitsche Thomas, Bentlohner Stefan.


Text und Foto: Markus Maidl

 

 

 

 

 

Viehstadl in Attenkaisen brennt teilweise aus

Eichendorf/Attenkaisen. Zum Brand eines Viehstadels mit einer verletzten Person wurde am Donnerstag (21. Juni 2007)Großalarm (Stufe III) ausgelöst. Ursache des Feuers waren vermutlich Schweißarbeiten, die im großen Viehstall durchgeführt wurden. Dank der alarmierten Feuerwehren Eichendorf, Adldorf, Aufhausen, Prunn, Indersbach, Rengersdorf, Hartkirchen, Perbing, Landau und Arnstorf, die alle sofort vor Ort waren, und das Feuer löschten, konnte das Abbrennen des kompletten Stalles verhindert werden. So wurde nur etwa ein Viertel des Stalles völlig verkohlt, das Dach und die Verkleidung in diesem Viertel sind völlig verkohlt, verbrannt und geschmolzen. 

 


Die Tiere konnten soweit in den vorderen Teil des Stalles zurückgedrängt werden, so dass diese keinen Schaden erlitten. Einsatzleiter war Kreisbrandmeister Max Schraufnagl. Vor Ort waren auch Kreisbrandinspektor Dionys Härtl, Kreisbrandmeister Max Schraufnagl, Bürgermeister Max Schadenfroh, die PI Landau und die Kripo Landshut, die die genauere Brandursache ermittelt. Auch der Notarzt, der Rettungswagen und der Eichendorfer First Responder waren vor Ort, die die verletzte Person versorgten.

(Text: LZ)

 

Großes Glück: Kran verletzte niemand

Großes Glück: Kran verletzte niemand

Landau. (uh) Am Samstag, den 11.2.2006 setzte sich um 6.30 Uhr zum zweiten Mal ein Konvoi mit rund 150 Mann aus den Feuerwehren des Landkreises DGF in Richtung Regen in Bewegung. In Regen wurde der Konvoi in zwei Gruppen aufgeteilt. Zum einen galt es wieder in Regen und im Umland tief verschneite Dächer zu räumen, zum anderen mussten in Zwiesel die Schneemassen von den Dächern entfernt werden, darunter auch das Dach des Rotkreuz-Hauses und der metallverarbeitenden Firma. Auf dem Werkgelände wurden die rund 60 Helfer eingewiesen.

So wurde der etwa 20 Meter breite Zwischenraum von zwei Werkhallen von einem Wellblechdach überspannt, das akut einsturzgefährdet war. Mit bloßem Auge konnte man die Verformung der Metallträger, die das Dach stützten, erkennen. Daher wurde der Durchgang zum absoluten Sperrgebiet erklärt und die Kameraden, die den Schnee von diesem Dach räumten, mussten mit Leinen durch einen Autokran gesichert werden.

Die Mannschaft teilte sich in zwei Gruppen, welche die beiden Dächer der Werkhallen bestiegen. Der Schnee lag etwa 160 bis 170 Zentimeter hoch. Mit Schaufeln und Schneehexen begann man, den Schnee von den Dächern zu räumen. Vier gesicherte Männer schoben dabei den Schnee von dem Überdach auf die Hallendächer und auch diese Schneemassen landeten dann am Fuß der Gebäude. Die Arbeiten gingen zügig voran und gegen Mittag waren bereits große Flächen auf den drei Dächern, die wohl etwas größer als zwei Fußballfelder sind, geräumt.

Mittag stärkten sich die Männer dann bei einem kräftigen Eintopf in den Sozialräumen des Betriebs. Aus Platzmangel wurde aber auch so manche Werkbank kurzerhand zu einem Tisch umfunktioniert. Kreisbrandrat Alfons Weinzierl ließ es sich nicht nehmen, seine Männer beim Mittagessen zu besuchen. Dabei wurde auch bekannt gegeben, dass der Landkreis auch am Sonntag Hilfskräfte in den Landkreis Regen schicken wird. Gestärkt ging man nach dem Essen wieder an die Arbeit. Auf den Hallendächern kam man weiter zügig voran und die Arbeit auf dem Verbindungsdach stand kurz vor der Vollendung.

Für die letzten rund zehn Meter sollten kurz nach 14.30 Uhr die beiden gesicherten Männer nochmals ausgetauscht werden. Stefan Schmerbeck und Stefan Salzberger, beide von der FF Hartkirchen, wollten den letzten Schnee von diesem Dach schaufeln. Der 120 Tonnen Autokran hob die beiden in ihrem Rettungsgeschirr über das Dach. Als der Kran die beiden Männer um 14.37 Uhr auf dem Dach absetzen wollte, kippte dieser plötzlich nach hinten um. Den beiden Männern gelang es im letzten Moment, sich von der Überdachung auf das Dach der Produktionshalle zu retten, und auch der Kranführer kam mit dem Schrecken davon. Glücklicherweise hielt das akut einsturzgefährdete Dach die zusätzliche Last des Autokrans und stürzte nicht komplett ein. Dennoch entstand am Dach und am Autokran erheblicher Sachschaden. Die Helfer mussten nach diesem Unfall die beiden Dächer sofort verlassen, um keinerlei Risiko einzugehen. Da man dieser Firma nicht mehr weiter helfen konnte, schickte Einsatzleiter KBM Max Schraufnagl die Männer zurück nach Landau. Bis gegen 17 Uhr erreichten alle Helfer wohlauf die Hauptfeuerwache.Text und Fotos: IDOWA

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Zwiesel. Sachschaden in sechsstelliger Höhe entstand am Samstag um 14.37 Uhr, als ein 120 Tonnen Autokran in Zwiesel, der zwei Feuerwehrmänner der FF Hartkirchen sichern sollte, umstürzte. Angehörige der Feuerwehren des Landkreises Dingolfing-Landau unterstützten ihre Kollegen des Landkreis Regen bei deren Kampf gegen die Schneemassen. Ein Trupp wurde zum Räumen zweier Fabrikhallen in Zwiesel eingeteilt. Da die Überdachung zwischen den beiden Hallen akut einsturzgefährdet war, wurden hier die vier Helfer mit zwei Autokränen gesichert, als sie die Schneemassen auf die angrenzenden Hallendächer schoben. Als die Überdachung am Nachmittag fast vollständig von der Schneelast befreit war, sollte ein Team zum letzten Mal gewechselt werden. Als die beiden Männer vom Kran in ihren Geschirren auf dem Dach abgesetzt wurden, kippte dieser plötzlich nach hinten um. Den beiden Männern gelang es im letzten Moment, sich von der Überdachung auf das Dach der Produktionshalle zu retten. Glücklicherweise hielt das Dach die zusätzliche Last des Autokrans und stürzte nicht komplett ein. Dennoch entstand am Dach und am Autokran erheblicher Sachschaden. Der Kranführer und die beiden Feuerwehrmänner kamen Gott sei Dank mit dem Schrecken davon.

(Text/Foto: Hofner)

Gruppe der FFW erfolgreich beim Atemschutzlehrgang

Auf dem Foto von links nach rechts zu sehen: KBM Max Schraufnagl, 1. Kdt. Franz Schmerbeck, KBM Anton Wieser, FM Andreas Knöckl, GF Markus Maidl, FM Georg Nachreiner(FF Adldorf), GF Franz Bauer, FM Josef Knöckl, FM Thomas Götz, FM Erich Hofbauer, FM Klaus Sicheneder, FM Christian Schmerbeck, FM Andreas Bauer, FM Stefan Schmerbeck, BHM HansStieberger, KBR Alfons Weinzierl.

 


Dingolfing. Elf Feuerwehrmänner besuchten auf Landkreisebene einen Lehrgang für Atemschutz-Geräteträger. Erfreulich ist, dass die Freiwillige Feuerwehr Hartkirchen mit Atemschutzgeräten ausgestattet wurde und im Einsatzfall mit Atemgiften und Schadstoffen schneller Hilfe leisten zu können. An drei Samstagen mit insgesamt 24 Stunden lernten die Teilnehmer den Umgang mit dem Atemschutzgerät und das richtige Verhalten in schwierigen Einsatz-Situationen, das für den Geräteträger lebenswichtig sein kann. Wie die Atmung funktioniert und welche Atemgifte im Brandrauch auftreten können oder welche Verantwortung der Atemschutztrupp im Einsatz hat, bekam der Feuerwehrmann vermittelt. 
In der Praxis wurde ein simulierter Kellerbrand und ein Werkstattbrand bewältigt. Dabei ging es immer wieder um vermisste Personen, die gerettet werden mussten und auch verschiedene Gefahrenschwerpunkte, wobei von den Atemschutz-Geräteträger im Einsatz immer wieder extreme Leistungen gefordert werden. Von den Ausbildern wurden dabei Abläufe und Vorgehensweisen genauestens beobachtet. Ein praktischer Leistungstest fand in der Atemschutz-Übungsanlage statt. Hier wird auf das Anlegen des Atemschutzgerätes und den Durchgang großer Wert gelegt. 
Anschließend fand eine schriftlichen Prüfung statt, die mit einem guten Ergebnis abgelegt wurde. Nach Bekanntgabe des Prüfungsergebnisses lobte Kreisbrandmeister Wieser die Teilnehmer für ihr Engagement und wünschte allen neuen Atemschutz-Geräteträgern viel Glück und Erfolg.

 


Wieser lobte ganz besonders die Ausbilder, Kommandant Stefan Wenninger, Kommandant Wolfgang Melzl, Hans Stieberger, Hans Kiermaier, Peter Baumann, Hans-Peter Bachmeier, Markus Kleiner, Peter Hofmann, Jürgen Niedermeier, Peter Jobst und Hans Kulzer. Weiter galt sein Lob der Freiwilligen Feuerwehr Dingolfing für die Überlassung der Räumlichkeiten. 
Kreisbrandrat Weinzierl überreichte zum Abschluss die Zeugnisse. Weinzierl wies auch darauf hin, dass gerade den Atemschutz- Geräteträgern im Einsatz und bei Übungen mehr abverlangt und erwartet werde, als von jedem anderen Feuerwehrmann. Er wies ebenso auf Zimmerbrände hin, wobei durch unvollkommene Verbrennung sehr giftiges und schnell wirkendes Kohlenmonoxid entstehe und immer Atemschutz benötigt werde. Auch sollten sich die Lehrgangsteilnehmer in der Anfangsphase älteren erfahrenen Kameraden anvertrauen. Er lobte die Ausbildern für die geleistete Arbeit, die ebenfalls viel von ihrer Freizeit in Vorbereitung sowie Abhaltung der Lehrgänge investieren: "Gerade wie bei diesem Atemschutz-Lehrgang, der außerplanmäßig als fünfter Lehrgang für dieses Jahr mit eingesetzt wurde." 
Die Zeugnisse über die 24-stündige Ausbildung zum Atemschutz-Geräteträger wurden verliehen an die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Hartkirchen Josef Knöckl, Andreas Knöckl, Thomas Götz, Stefan Schmerbeck, Christian Schmerbeck, Markus Maidl, Franz Bauer, Klaus Sicheneder, Erich Hofbauer, Andreas Bauer sowie Georg Nachreiner von der Feuerwehr Adldorf. 

Text Michael Hilpert , Foto: Markus Maidl

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